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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

für Trainings, Online-Angebote und Präsenzformate

 

Stand: 29. Juli 2026

 

 

§ 1 Anbieter und Geltungsbereich

 

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge zwischen

 

Hannes „Harley“ Damböck

Casa Rosa

Matamoros 36, Col. Centro

95870 Catemaco, Veracruz

México

 

nachfolgend „Anbieter“ genannt,

 

und den Personen, die ein Training, ein Online-Angebot, ein Präsenzformat oder eine sonstige ausdrücklich vereinbarte Leistung buchen, nachfolgend „Teilnehmer“ oder „Kunde“ genannt.

 

(2) Die Angebote umfassen insbesondere Mentaltraining, Outdoortraining, persönliche 1:1-Trainings, Gruppentrainings, Online-Trainings, Präsenzformate in Catemaco sowie ergänzende digitale Inhalte, sofern diese ausdrücklich Bestandteil des jeweiligen Angebots sind.

 

(3) Art, Umfang, Dauer, Preis und Durchführung einer Leistung ergeben sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung und dem vor Vertragsabschluss übermittelten persönlichen Angebot.

 

(4) Abweichende Vereinbarungen gelten nur, wenn sie zwischen dem Anbieter und dem Kunden ausdrücklich in Textform bestätigt wurden.

 

 

§ 2 Informationen auf der Website und Vertragsabschluss

 

(1) Die Darstellung von Trainings und Projekten auf der Website dient zunächst der Information. Sie stellt noch kein rechtlich verbindliches Vertragsangebot dar.

 

(2) Vor einer Buchung können ein persönlicher Kontakt und, je nach Angebot, ein Orientierungsgespräch stattfinden. Dabei wird geklärt, welches Training zum Anliegen des Kunden passt und welche organisatorischen Voraussetzungen gelten.

 

(3) Ein verbindlicher Vertrag entsteht, wenn

 

a) der Kunde ein konkretes Angebot des Anbieters in Textform annimmt und der Anbieter die Annahme bestätigt,

 

oder

 

b) der Kunde eine vereinbarte Zahlung leistet und der Anbieter die Buchung bestätigt.

 

(4) Bei Angeboten für Minderjährige ist die Zustimmung einer sorgeberechtigten Person erforderlich. Vertragspartner ist die volljährige Person, die das Angebot verbindlich bucht.

 

 

§ 3 Leistungsumfang

 

(1) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot. Dazu können insbesondere persönliche Trainingsgespräche, gemeinsame Trainingseinheiten, Outdoorübungen, Wahrnehmungsaufgaben, kurze Anwendungen für den Alltag, Arbeitsmaterialien oder digitale Inhalte gehören.

 

(2) Soweit ein Training individuell durchgeführt wird, richtet sich die konkrete Gestaltung nach dem vereinbarten Trainingsziel, dem gewählten Format und den persönlichen Voraussetzungen des Teilnehmers.

 

(3) Der Anbieter kann einzelne Inhalte, Übungen, Orte oder zeitliche Abläufe anpassen, wenn dies aus fachlichen, organisatorischen, sicherheitsbezogenen oder witterungsbedingten Gründen erforderlich ist. Der grundlegende Charakter der vereinbarten Leistung bleibt dabei erhalten.

 

(4) Ein bestimmter persönlicher, gesundheitlicher, beruflicher oder wirtschaftlicher Erfolg wird nicht geschuldet. Der Trainingserfolg hängt unter anderem von der aktiven Mitarbeit, der persönlichen Ausgangslage und der tatsächlichen Anwendung durch den Teilnehmer ab.

 

 

§ 4 Preise und Zahlung

 

(1) Der Preis, die Währung, die Zahlungsfristen und die akzeptierten Zahlungswege werden im jeweiligen Angebot oder in der Buchungsbestätigung angegeben.

 

(2) Eine Preisangabe in Euro, mexikanischen Pesos, US-Dollar oder einer anderen ausdrücklich genannten Währung gilt ausschließlich für das jeweilige Angebot. Eine automatische Umrechnung in eine andere Währung ist nicht Bestandteil des Vertrags.

 

(3) Soweit nichts anderes vereinbart wurde, ist die vereinbarte Zahlung vor Beginn des Trainings beziehungsweise vor Freischaltung digitaler Inhalte fällig.

 

(4) Etwaige Bank-, Überweisungs- oder Zahlungsdienstleistergebühren, die aufseiten des Kunden entstehen, trägt der Kunde.

 

(5) Beginnt ein längerfristiges Training mit vereinbarten Teilzahlungen, bleiben die bestätigten Zahlungstermine verbindlich.

 

 

§ 5 Online-Trainings und digitale Durchführung

 

(1) Online-Trainings werden über die vorab vereinbarte Kommunikations- oder Videoplattform durchgeführt.

 

(2) Der Teilnehmer ist dafür verantwortlich, rechtzeitig über ein geeignetes Endgerät, eine ausreichende Internetverbindung sowie einen ruhigen und geschützten Gesprächsrahmen zu verfügen.

 

(3) Technische Störungen aufseiten des Teilnehmers führen nicht automatisch zu einem Anspruch auf vollständige Wiederholung der Einheit. Soweit organisatorisch möglich, wird gemeinsam nach einer angemessenen Lösung gesucht.

 

(4) Kann eine Online-Einheit aufgrund einer vom Anbieter zu verantwortenden technischen Störung nicht durchgeführt werden, wird ein Ersatztermin vereinbart.

 

(5) Aufzeichnungen von Gesprächen, Trainings oder Gruppenformaten sind nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung aller betroffenen Personen zulässig.

 

 

§ 6 Präsenz- und Outdoortrainings

 

(1) Bei Präsenz- und Outdoorformaten verpflichtet sich der Teilnehmer, Sicherheitsanweisungen und organisatorische Hinweise des Anbieters einzuhalten.

 

(2) Der Teilnehmer informiert den Anbieter vor Beginn über gesundheitliche oder körperliche Einschränkungen, die für die sichere Durchführung des vereinbarten Formats relevant sein können.

 

(3) Der Teilnehmer ist verpflichtet, seine körperlichen Möglichkeiten realistisch einzuschätzen und erkennbare Beschwerden, Unsicherheiten oder Überforderungen unverzüglich mitzuteilen.

 

(4) Eine Teilnahme unter erheblichem Einfluss von Alkohol, Drogen oder anderen Substanzen, die Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen, ist ausgeschlossen.

 

(5) Der Anbieter kann eine Übung, Route oder Veranstaltung unterbrechen, verändern oder abbrechen, wenn Wetter, Gelände, Sicherheitslage oder der Zustand eines Teilnehmers dies erforderlich machen.

 

(6) Reise, Anreise, Unterkunft, Verpflegung, Versicherungen und persönliche Ausrüstung sind nur dann Bestandteil des Angebots, wenn dies ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

 

 

§ 7 Termine, Absagen und Verschiebungen

 

(1) Vereinbarte Termine sind verbindlich.

 

(2) Einzeltermine können bis spätestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Beginn ohne zusätzliche Kosten verschoben werden.

 

(3) Bei einer späteren Absage oder bei Nichterscheinen kann die vereinbarte Einheit vollständig berechnet werden, sofern nicht zwingende gesetzliche Bestimmungen entgegenstehen oder im konkreten Einzelfall eine andere Vereinbarung getroffen wird.

 

(4) Für mehrtägige Trainings, Gruppentermine, Reisen, Outdoorformate und Intensivangebote gelten die im jeweiligen persönlichen Angebot genannten Stornierungsbedingungen.

 

(5) Muss der Anbieter einen Termin absagen, wird ein Ersatztermin angeboten. Kann keine angemessene Ersatzleistung erbracht werden, werden bereits bezahlte Beträge für die ausgefallene Leistung zurückerstattet.

 

(6) Muss ein Outdoor- oder Präsenzformat aus Sicherheits-, Wetter- oder anderen nicht vorhersehbaren Gründen verschoben werden, wird zunächst ein Ersatztermin oder eine angemessene alternative Durchführung angeboten.

 

 

§ 8 Gesetzliche Rücktritts- und Verbraucherrechte

 

(1) Zwingende gesetzliche Rücktritts-, Widerrufs-, Kündigungs-, Erstattungs- und Verbraucherschutzrechte bleiben unberührt.

 

(2) Soweit der Kunde verlangt, dass eine Dienstleistung bereits vor Ablauf einer gesetzlich bestehenden Rücktritts- oder Widerrufsfrist beginnt, kann der Anbieter eine ausdrückliche Bestätigung dieses Wunsches verlangen.

 

(3) Wurde eine Dienstleistung auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden bereits teilweise erbracht und tritt der Kunde anschließend wirksam vom Vertrag zurück, kann für den bereits erbrachten Teil eine gesetzlich zulässige anteilige Vergütung verlangt werden.

 

(4) Für digitale Inhalte, Aufzeichnungen oder unmittelbar bereitgestellte Materialien gelten zusätzlich die im jeweiligen Angebot mitgeteilten gesetzlichen Voraussetzungen.

 

 

§ 9 Eigenverantwortung und fachliche Abgrenzung

 

(1) Die Trainings dienen der mentalen Selbstführung, der Wahrnehmung, der persönlichen Orientierung und der Anwendung konkreter Trainingsimpulse im Alltag.

 

(2) Die Angebote stellen keine medizinische, psychiatrische, psychologische oder psychotherapeutische Diagnostik oder Behandlung dar.

 

(3) Sie ersetzen keine ärztliche, psychotherapeutische oder sonstige medizinisch notwendige Behandlung.

 

(4) Personen mit akuten psychischen Krisen, akuter Selbst- oder Fremdgefährdung oder behandlungsbedürftigen Beschwerden wenden sich an entsprechend qualifizierte medizinische oder psychotherapeutische Fachstellen.

 

(5) Der Teilnehmer entscheidet eigenverantwortlich, welche persönlichen Informationen er mitteilt und welche Übungen oder Anregungen er außerhalb der gemeinsamen Einheiten anwendet.

 

 

§ 10 Verhalten in Gruppen und Vertraulichkeit

 

(1) In Gruppenformaten verpflichten sich alle Teilnehmer zu einem respektvollen Umgang miteinander.

 

(2) Persönliche Informationen, Erfahrungen und Äußerungen anderer Teilnehmer dürfen nicht ohne deren ausdrückliche Zustimmung außerhalb der Gruppe weitergegeben werden.

 

(3) Der Anbieter kann Teilnehmer von einem Gruppenformat ausschließen, wenn sie andere Personen erheblich beeinträchtigen, Sicherheitsanweisungen missachten, vertrauliche Informationen weitergeben oder trotz Aufforderung wiederholt den vereinbarten Rahmen verletzen.

 

(4) Ein Ausschluss entbindet nicht automatisch von bereits entstandenen Zahlungspflichten. Zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.

 

 

§ 11 Urheberrecht und Nutzung von Materialien

 

(1) Texte, Trainingskonzepte, Übungen, Unterlagen, Videos, Audiodateien und sonstige bereitgestellte Materialien sind urheberrechtlich geschützt.

 

(2) Der Teilnehmer erhält ausschließlich ein persönliches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den eigenen Gebrauch.

 

(3) Eine Vervielfältigung, öffentliche Wiedergabe, Weitergabe, Veröffentlichung, Bearbeitung, Schulung Dritter oder kommerzielle Nutzung ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung nicht gestattet.

 

(4) Zugangsdaten zu digitalen Inhalten dürfen nicht an andere Personen weitergegeben werden.

 

 

§ 12 Haftung

 

(1) Der Anbieter haftet nach den jeweils zwingend anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen.

 

(2) Eine Haftungsbeschränkung gilt nicht bei vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie in Fällen, in denen eine Haftung gesetzlich nicht ausgeschlossen oder begrenzt werden darf.

 

(3) Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die dadurch entstehen, dass ein Teilnehmer wesentliche Informationen verschweigt, Sicherheitsanweisungen missachtet oder Übungen entgegen der vereinbarten Anleitung durchführt.

 

(4) Für Leistungen unabhängiger Drittanbieter, insbesondere Unterkunft, Beförderung, Zahlungsdienste oder technische Plattformen, haftet der Anbieter nur, soweit diese Leistungen ausdrücklich Bestandteil des eigenen Vertrags sind oder eine gesetzliche Haftung besteht.

 

 

§ 13 Datenschutz

 

(1) Personenbezogene Daten werden entsprechend der auf der Website veröffentlichten Datenschutzerklärung beziehungsweise dem geltenden Datenschutzhinweis verarbeitet.

 

(2) Für die Durchführung können insbesondere E-Mail, WhatsApp, Google Meet, Google Workspace oder vergleichbare vereinbarte Dienste verwendet werden.

 

(3) Der Teilnehmer entscheidet selbst, welche nicht erforderlichen persönlichen Informationen er über elektronische Kommunikationswege übermittelt.

 

 

§ 14 Anwendbares Recht und Streitigkeiten

 

(1) Für die Vertragsbeziehung gilt, soweit gesetzlich zulässig, das Recht der Vereinigten Mexikanischen Staaten.

 

(2) Zwingende Verbraucherschutzbestimmungen, die aufgrund des gewöhnlichen Aufenthalts des Kunden oder aufgrund anderer zwingender gesetzlicher Vorschriften anwendbar sind, bleiben unberührt.

 

(3) Gerichtsstand sind, soweit eine Gerichtsstandsvereinbarung im konkreten Fall gesetzlich zulässig ist, die zuständigen Gerichte im Bundesstaat Veracruz, Mexiko.

 

(4) Vor Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens bemühen sich beide Seiten zunächst um eine unmittelbare und sachliche Klärung der Streitigkeit.

 

 

§ 15 Schlussbestimmungen

 

(1) Änderungen und Ergänzungen des konkreten Vertrags bedürfen mindestens der Textform.

 

(2) Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, gelten an ihrer Stelle die zwingenden gesetzlichen Bestimmungen. Die Wirksamkeit der übrigen Regelungen bleibt davon unberührt.

 

(3) Maßgeblich ist die Fassung der AGB, die dem Kunden bei Abschluss des jeweiligen Vertrags zugänglich gemacht wurde.

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